Inhaltsverzeichnis IHC Landmaschinen

Selbstfahrer-Mähdrescher waren hauptsächlich in den USA und anderen großen Getreidemärkten
bereits in größeren Stückzahlen verkauft, als in Deutschland noch ein Großteil der Getreideernte mit Bindern eingeholt wurde. Ende der 1940er bis Mitte der 1950er setzten sich aber auch hier mehr mehr zuerst gezoge- und dann die Selbstfahrer-Mähdrecher durch. IH Neuss übernahm die bereits existierenden, in Frankreich gebauten Mähdrescher und passte diese den deutschen Bestimmungen und Markterfordernissen an.
Die ersten Maschinen wurden noch im Werk Neuss gebaut, aber aus Platzgründen wurde 1958 das Heidelberger Werk für die Mähdrescherproduktion in Betrieb genommen. Hier liefen bis 1964 rund 6.500 Mähdrescher der Typen "D 8-61" und D 8-62" vom Band. Ersterer mit einem 28 PS-VW Industriemotor und der "D 8-62" mit einem 30 PS-IH Motor und etwas mehr Schnittbreite. Die Mähdrescher-Produktion in Heidelberg wurde 1964 zugunsten der Baumaschinenproduktion eingestellt.
 




 


© matbush November 2014